Allgemein

Spendenaufruf für das Asphalt-Magazin

4.000.- € erzielt die Spendenaktion für das Asphalt-Magazin

Vor gut zwei Wochen hat die Fanabteilung von Hannover 96 e.V. gemeinsam mit Hannovereint und der Roten Kurve zum Spenden für das Asphalt Magazin aufgerufen. Am vergangenen Freitag endete die Aktion und mit großem Stolz möchten wir bekanntgeben, dass die Spendenaktion einen Gesamtbetrag von 4.000.- € erzielen konnte.

Der Dank gilt allen Spendern, die die Aktion in den letzten Wochen unterstützt haben. Wir werden uns zeitnah um die Beschaffung der FFP2-Masken und des Desinfektionsmittels bemühen, um diese an das Asphalt-Magazin zu übergeben.

Nach der Sammelaktion für die Obdachlosenhilfe Hannover im Dezember, ist dieses ein weiteres soziales Projekt der Hannoverschen Fanszene, welches erfolgreich umgesetzt werden konnte.

Fanszene Hannover hilft!

Die Lage ist verzwickt – vor Weihnachten musste das „Asphalt-Magazin“ für einige Wochen den Verkauf komplett einstellen. Nun ist der Verkauf zwar wieder möglich, jedoch nur unter Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen. Jeder Verkäufer muss zum Selbst- und Fremdschutz eine FFP2-Maske und Desinfektionsmittel dabei haben. Die Beschaffung der Masken und des Desinfektionsmittels bringt zusätzliche, ungeplante Kosten mit sich. „Fanszene Hilft“ möchte dem „Asphalt-Magazin“ helfen und ruft daher zum Spenden auf.

Spende über PayPal: fanszenehilft@asphalt-magazin.de
Oder überweist an: Asphalt gGmbH, IBAN: DE 355 206 04 10 0000 60 22 30, mit dem Betreff „Fanszene Hilft“

Bis zum 19. Februar ist eine Spende möglich.

Das Ausstellen einer Spendenquittung ist auf Anfrage durch Asphalt möglich. Bitte sendet dazu eine Mail, mit Angabe eurer Adresse, unter dem Betreff: „Spendenquittung Fanszene Hilft“ an: fanszenehilft@asphalt-magazin.de

Fanszene hilft! – Februar 2021

Allgemein, Neu am Stand

Kalender 2021 zur Abholung erhältlich!

Moin 96er,

ab kommenden Montag, 18.01.2021, habt ihr die Möglichkeit den neuen Wandkalender zum Preis von 10,00 Euro zu erwerben.

Hierfür bieten wir euch folgende Möglichkeiten in Hannover, Hildesheim und Lehrte:

HANNOVER

Bestellung und Terminvereinbarung über: kontakt@hannovereint.de
Abholung von Mo., 18.01.21 – Do., 21.01.21 zwischen 17-20:00 Uhr

Fanprojekt Hannover
Herrenstraße 11, 30159 Hannover

HILDESHEIM

Bestellung und Terminvereinbarung über: 05121/6984933
Abholung von Mo., 18.01.21 – Sa., 23.01.21 zwischen 16-20:00 Uhr

Ghettolove 2.0
Leunisstraße 17, 31137 Hildesheim

LEHRTE

Bestellung und Terminvereinbarung über: 05132/589933
Abholung von Mo., 18.01.21 – Do., 21.01.21 zwischen 10-16:00 Uhr

ERGO Versicherungsbüro Lehrte
Marktstraße 4, 31275 Lehrte

Eine Terminvereinbarung über die genannten Kontaktmöglichkeiten ist zwingend erforderlich!

Einen Versand der Kalender bieten wir nicht an.

 

Aktionen, Allgemein

„Fanszene hilft“ sagt DANKE

Hallo 96er,

Ende November gab es von „Fanszene hilft“ den Spendenaufruf für die Obdachlosenhilfe Hannover, welcher seit vergangenem Dienstag aufgrund der aktuellen Situation vorzeitig beendet werden musste. Trotzalledem, um es vorweg zu nehmen, ist das Ergebnis der Spendenaktion schwer in Worte zu fassen. Nach jedem Spendentag wurden die Spenden unmittelbar von der Obdachlosenhilfe per großem Transporter abgeholt, welcher nahezu immer randvoll beladen war. Selbst nach offiziellem Ende der Aktion wurden noch Spenden abgegeben, welche nachträglich durch das Fanprojekt  ins Lager der Obdachlosenhilfe gefahren wurden.

Alles in allem kamen an die 200 Kubikmeter Kleidung und Nahrungsmittel zusammen. Eine beachtliche Summe, die laut Obdachlosenhilfe gut der doppelten Spendenmenge des gesamten vergangenen Jahres entspricht. „Wir bedanken uns herzlichst für die unfassbare Spendenbereitschaft und hoffen, dass auch bei kommenden Aktionen so super zusammengearbeitet wird und die 96-Fans ihr soziales Herz zeigen„, so Mario Cordes von Obdachlosenhilfe Hannover e.V..

Die Eindrücke der Spendenbereitschaft sind phänomenal. Neben Neuwaren wurden explizit getätigte Großeinkäufe vor Ort gespendet, welche in der Masse jeden Betrachter zum Staunen brachte. Die wenigen Fotos können die Impressionen nur bedingt in Worte fassen.

Auch wir möchten uns auf diesem Wege bei allen Spendern und Helfern herzlich bedanken und bleiben auch in Zukunft für weitere Aktionen motiviert!

Bleibt uns nur noch entspannte Weihnachtstage und einen entspannten Jahreswechsel zu wünschen.

Fanszene Hannover hilft!

 

Aktionen, Allgemein

Fanszene hilft! – Spendenaufruf für die Obdachlosenhilfe Hannover

Nach den erfolgreichen Aktionen der letzten Jahre, möchten wir in diesem Jahr wieder für die „Obdachlosenhilfe Hannover e.V.“ sammeln.

Der Bedarf an Kleidung und Essen ist in diesem Jahr enorm gestiegen, was sich in regelmäßigen zusätzlichen Ausgaben des Vereins widerspiegelt. (https://www.obdachlosenhilfe.org)

Benötigt werden: Winterjacken, Pullover, Winterschuhe, Wintermützen, Schals, Handschuhe, Schlafsäcke, Decken, Isomatten, Zelte, Hygieneartikel und Nahrungsmittel (Konserven, Aufbackbrötchen, Wurst, Käse, Milch, Süßigkeiten und Kaffee).

Alle Sachspenden werden im Eingangsbereich des Fanprojektes entgegen genommen.

Wo:

– Fanprojekt Hannover, Herrenstraße 11, 30159 Hannover –

Wann:

Aufgrund der neuen Beschränkungen, die ab dem 16.12.2020 gelten, ist am Dienstag, den 15.12.2020, die letzte Abgabemöglichkeit – zwischen 17 und 20 Uhr!

Entrümpelt Eure Kleiderschränke und verzichtet auf all die Weihnachtsleckereien, um es den Bedürftigen in diesen besonders schwierigen Zeiten etwas erträglicher zu machen!

Teilen & Weitersagen – Fanszene Hannover hilft!

Allgemein, DFB-Konflikt

Faire Verteilung der TV-Gelder – JETZT!

Im Frühling sahen sich die Fußballvereine der ersten beiden Ligen ob wirtschaftlicher Zwänge in der Not, den Spielbetrieb schnellstmöglich wieder aufzunehmen. Die zügige Erfüllung der Verpflichtungen gegenüber den TV-Sendern wurde als einzige Möglichkeit ins Feld geführt, um einen wirtschaftlichen Kollaps des Systems Profifußball in Deutschland zu verhindern.

Um hierfür während noch unklarer Pandemielage für Verständnis zu werben, zeigten sich Vereine und Verbände selbstkritisch. Es gebe Fehlentwicklungen, man könne nicht so weitermachen, es brauche neue Rahmenbedingungen für den Fußball.

Dann rollte der Ball wieder, die Saison ging zu Ende, die nächste Spielzeit begann. Reformen? Fehlanzeige! Wenigstens ein Grundsatzbeschluss, der den Willen zur Veränderung bekundet? Fehlanzeige!

Stattdessen Schweigen im Walde bei den großen Protagonisten des „Re-Start“.

Nun steht die Entscheidung über die künftige Verteilung der Einnahmen aus der nationalen und internationalen TV-Vermarktung bevor. Hier hören wir nun endlich einige reformwillige Stimmen aus dem Ligaestablishment. Diese Stimmen sind auch verdammt wichtig. Doch noch bleiben die Forderungen hinter den bekannten Erwartungen vieler Fans, wie dem detaillierten Konzept von „Zukunft Profifußball“, zurück. Die Neuverteilung der TV-Gelder ist gleichzeitig ein Test, ob die Worte im Frühjahr die erwartete Nebelkerze oder doch ehrlich gemeint waren. Eine deutlich gleichmäßigere Verteilung der TV-Gelder kann nicht alle Fehlentwicklungen der letzten 30 Jahre rückgängig machen, aber sie ist ein erster Schritt in Richtung substanzieller Veränderungen. Weitere Reformen zur Förderung eines ausgeglicheneren Wettbewerbs, aber auch eines nachhaltigen Wirtschaftens müssen folgen.

Der Ball befindet sich nach wie vor bei den Funktionären der Vereine und Verbände. Wenn der Fußball als gesamtgesellschaftliches Ereignis eine Perspektive haben soll, tun diese gut daran, die Vorschläge aus den Kurven endlich ernst zu nehmen und als Auftrag zu begreifen.

Fanszenen Deutschlands

Allgemein

Endlich wieder Fußball!

Liebe (Fan-)Gemeinde unseres Hannoverschen Sportvereins,

da in der letzten Zeit genügend kritische Worte von uns zu hören und lesen waren, wollen wir hiermit einfach mal die Möglichkeit nutzen, um Danke zu sagen.

In der aktuell sehr besonderen Zeit, in der wir uns alle mit neuen und ungewohnten Situationen auseinandersetzen müssen, ist es doch beruhigend, wenn das vertraute Kopfschütteln über Nachrichten aus unserem Verein ein vertrautes Gefühl von jahrelanger Routine hervorruft. Während an anderen Orten in Zusammenarbeit mit der örtlichen Fanszene Konzepte erarbeitet wurden, die einen großen Schritt zurück in Richtung des gewohnten Stadionerlebnisses darstellen, durften wir hier Gott sei Dank die Füße hochlegen und miterleben, wie unser Verein keine Kosten und Mühen gescheut hat, um es 500 Zuschauern zu ermöglichen, die Heimspiele unseres geliebten Vereines im Stadion zu verfolgen. Ein weiteres Dankeschön möchten wir noch dafür aussprechen, dass es unserem Verein gelungen ist, gar nicht erst Streitigkeiten darüber aufkommen zu lassen, wer bei der Teilzulassung mit Tickets berücksichtigt werden soll. Schließlich sind es nicht die langjährigen Dauerkarteninhaber oder Mitglieder, sondern natürlich die Sponsoren, welche unserem Verein am meisten am Herzen liegen und welche diesen in der schwierigen Zeit in Form von Verzicht auf Rückerstattungen unterstützt haben. Deshalb sind wir umso empörter, dass seitens der Politik eine bundesweite Testphase mit bis zu 20% gefüllten Stadien ins Leben gerufen wurde, ohne unseren, vor Kompetenz strotzenden, Verein daran mitwirken zu lassen. Wir hoffen jedoch, dass sich niemand davon hier im Verein übergangen fühlt und sind gleichermaßen froh darüber, dass die Vertreter unseres Vereines nun ihr, in jüngster Vergangenheit praktiziertes, Fernbleiben bei bundesweit relevanten Sitzungen rechtfertigen können.

Um nun doch einmal wieder auf die traurige Wahrheit zurückzukommen und unsere Haltung trotz oder gerade aufgrund der neusten Entwicklungen deutlich zu machen, möchten wir auf das gemeinsame Statement von uns und zahlreichen Fanszenen aus aller Welt „Football belongs to the people!“ vom 26. Juli 2020, übersetzt: „Fußball gehört den Menschen“ verweisen, in dem wir die Kernaussage unserer Forderung getätigt haben. Dass durch die Art und Weise der Krisenbewältigung der Fußball vieles davon verlor, was ihn schlussendlich ausmacht, war irrelevant. Der Fußball wie wir Menschen ihn leben und lieben – nur sekundär. Emotionen – uninteressant und ersetzbar durch einfache Sound-Optionen oder animierte Fan-Choreografien im Bezahlfernsehen. Offiziellen und beteiligten Unternehmen ging es schlichtweg darum ihr zerfallendes Business zu retten.

Trotz Wiederzulassung von Zuschauern wurde dies national und international auf interessant unterschiedlichsten Weisen gelöst. Während in einigen Ländern schnell zum Alltag zurückgekehrt wurde, lieferten sich hier Institutionen und Vereine einen Wettlauf um die perfekten Konzepte für eine Wiederzulassung von Zuschauern. Ein selten erlebtes Engagement, welches bei anderen Themen wünschenswert wäre. Über die allgemeine Wiederaufnahme des Spielbetriebs erst einmal hinweggesehen, bleiben noch die kurzfristigen oder hoffentlich sogar nachhaltigen Erkenntnisse von Verbänden, Vereinen und Funktionären, zukünftige Veränderungen schnellstens und proaktiv anzugehen und die Grundlage dafür endlich festzuzurren. Die Diskussion über grundlegende Reformen, um den Profifußball nachhaltiger und wirtschaftlich krisensicherer zu gestalten, müsste bereits im vollen Gange sein. Sie darf nicht nur von Fans und Journalisten geführt werden, sondern ist die zentrale Aufgabe der Verantwortlichen der Clubs und Verbände. Strukturen und Vereine müssen auf einen finanziell und ideell sicheren Boden zurückgeholt werden. Dabei muss die 50+1-Regel weiterhin unberührt bleiben. Andererseits war die aus Reihen der DFL getätigten Aussage, dass es außer Frage stehe, dass künftig Nachhaltigkeit, Stabilität und Bodenständigkeit zu den entscheidenden Werten gehören müsse, nichts anderes als blanker Populismus. Stattdessen wurde sich während des Sommers lieber damit beschäftigt Symptome zu bekämpfen und Konzepte zu entwickeln, die nur so vor restriktiven Maßnahmen strotzen. Von Hightech-Systemen für Abstands- und Temperaturmessungen, über einschneidende Verhaltensregeln und personalisierte Tickets, wurde alles diskutiert. Die Freiheit der Zuschauer sollte bestenfalls an den Stadiontoren abgegeben werden, um sich den einschränkenden Maßnahmen zu unterwerfen. Die Ursache der Hauptprobleme zu ändern und sich mit den Entwicklungen auseinanderzusetzen war anscheinend keine Option. Alle kritischen Themen wurden seitens der Fanszenen Deutschlands zusammengefasst und im Artikel „In der Krise beweist sich der Charakter“ am 28. Mai 2020 veröffentlicht.

„Charakter“ ist abschließend auch der letzte Punkt, um die aktuelle Lage auf unseren Verein, Hannover 96, umzuwälzen. Das wahre Gesicht der Profigesellschaft zeigte sich einmal mehr, als acht Profis der Mannschaft zusätzlich zum teilweisen Gehaltsverzicht Geld gesammelt haben, um Angestellten des e.V. das Kurzarbeitergeld aufzustocken, und in kindscher Manier auf den Deckel bekamen. Wenig unerwartet kam dann auch die Entscheidung über die Auswahl der 500 Premium-Zuschauer zum Heimspielauftakt, was zu Beginn einleitend ironisch bewertet wurde. Diese Entscheidung ließen wir nicht unbeantwortet und haben diesen Exklusiv-Fans einen gebührenden Empfang zu ihrem Heimspiel bereitet. Mit Konfetti, Geldregen, Rundum-Wohlfühlpaket und rotem Teppich wurden die ausgewählten Zuschauer bei ihrer Anreise und dem Zutritt des Stadions empfangen. Zusätzlich wurden auf Spruchbändern lobpreisende Floskeln präsentiert, in denen die harsche Kritik, dass Geld in Hannover mehr wert ist als Fans, nicht zu kurz kommt.

Wir hätten vielmehr eine Vorgehensweise erwartet, welche der sozialen Verantwortung und der Vorbildfunktion des Fußballs gerecht wird. Etliche Beispiele aus Gelsenkirchen, Leverkusen u.a. zeigen deutlich, wie man diese Situation anders hätte lösen können. So individuell und auch ausgeklügelt manche Konzepte scheinen, sind für uns derartige Rahmenbedingungen nicht vereinbar mit unseren Grundsätzen und Überzeugungen. Daher kommt auch ein Besuch der Spiele und das organisierte Auftreten unter diesen Umständen für uns weiterhin nicht in Betracht. Einerseits wollen wir uns nicht bei begrenzten Zuschauerkapazitäten mit weiteren Dauerkarteninhabern per Los um die verfügbaren Plätze streiten, andererseits gehört es auch dazu, dass Gästefans die Reise zu den Spielen antreten dürfen und der Zugang zum Stadion ermöglicht wird.

Jedem 96er steht es selbstverständlich offen sein Handeln und seine Entscheidung zu überdenken, ob eine Rückkehr in Betracht kommt und es der aktuelle Fußball wert ist.

Ultras Hannover im September 2020

 

 

Aktionen, Allgemein

Zwingermarkt verschoben!

Moin Fans!

Aufgrund der derzeit steigenden Infektionszahlen möchten wir euch hiermit mitteilen, dass wir uns dazu entschlossen haben, den geplanten Zwingermarkt am kommenden Sonnabend auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

Auch wenn es uns selbst sehr ärgert, wir viel Arbeit in die Organisation des Tages gesteckt haben, sind wir uns unserer Verantwortung bewusst und möchten kein Risiko eingehen, dass sich auch nur ein 96er, während einer Veranstaltung von und für Fans, anstecken könnte.

Wir hoffen auf euer Verständnis und versprechen, den Markt nachzuholen, sobald die Lage es zulässt und wir alle gemeinsam einen Tag miteinander verbringen können.

Fanszene Hannover

 

Aktionen, Allgemein

Zwingermarkt am 22. August 2020

Moin Fans!

Am Sonnabend, den 22.08.2020 öffnet für euch der Zwinger seine Pforten, damit ihr auch in diesen ungewöhnlichen Zeiten die Gelegenheit habt, euch an den üblichen Ständen mit Aufklebern, Shirts usw. zu versorgen.

Auch wird es die Gelegenheit geben, sich mit einer Wurst vom Grill zu stärken und sich bei ein paar Getränken auszutauschen.

Natürlich gelten auch hier die derzeitigen Regelungen zum Schutz vor dem Corona-Virus.

Die Öffnungszeit ist so gewählt, dass auch die Teilnehmer der von der Fanabteilung organisierten Radtour die Möglichkeit haben, vor ihrer Tour vorbeizuschauen.

Kommt rum!

Fanszene Hannover

 

Allgemein, DFB-Konflikt

Football belongs to the people!

Fußball gehört den Menschen

Seit ein paar Wochen hat sich unser Sport in einer kurzen Zeitspanne verändert wie nie zuvor. Aufgrund des Ausbruchs von COVID-19 in vielen Ländern wurden alle Wettbewerbe gestoppt, manche gar abgebrochen. Im Moment wird Fußball meist hinter verschlossenen Toren oder vor stark begrenzten Zuschauerkontingenten gespielt. Offizielle und Business-Vertreter rühmen sich dafür, den Fußball mit Hilfe einer TV-Veranstaltung gerettet zu haben. Das Einzige, was sie damit gerettet haben, ist ihr Business. Weiterhin gefährdet bleibt die Art und Weise, wie wir den Fußball leben und lieben: Unsere Leben unseren Vereinen zu widmen und unsere Emotionen auf die Ränge der Stadien zu bringen. Wir bestehen weiterhin darauf, ein Teil dieses Sports zu sein. Ein Teil, der nicht ausgespart und auf eine einfache Sound-Option oder animierte Fan-Choreographie während der nächsten Pay-TV Übertragung reduziert werden kann.

Football belongs to the people!

Since a few weeks our sport has changed like never before in such a short period of time. Due to COVID-19 outbreaks in many countries all competitions were stopped, some even cancelled. Right now, football is mostly played behind closed doors or with serious regulations for a small amount of spectators. Officials and businessmen are proud of themselves for saving the sport and making football a TV-Show. What they saved is their business, nothing more. What’s still in danger is our way of living and loving football, dedicating ourselves to the clubs we follow and the emotions we bring to the stands. We insist in being a part of this sport. A part which you can’t leave out or reduce to a simple sound option or animated fan choreographies during the next Pay TV broadcast.

 

Allgemein, DFB-Konflikt

Was ist der Fußball so noch wert?

Die „Corona-Saison“ ist zu Ende und Vereine, Verbände und Co. haben es doch noch geschafft ihre bereits verplanten Fernsehgelder einzustreichen. Das Alles zum Leidwesen derer, die den Fußball ausmachen: uns Fans.

Während sich die Funktionäre aufgrund des wieder aufgenommenen Finanzflusses in die Sessel zurückfallenlassen konnten, mussten anderswo Fans miterleben, wie ihre Mannschaft dem Abstieg zum Opfer gefallen ist, ohne dass man sie auch nur hätte unterstützen können. Wo Fans normalerweise an den letzten Spieltagen mit ihrem Verein gemeinsam Geschichte geschrieben hätten, blieb ihnen nur ein ernüchterndes Verfolgen vor dem Fernseher übrig, wodurch der Fußball vieles davon verlor, was ihn schlussendlich ausmacht. Während der Amateurfußball weitergehend vernachlässigt wird, die DFL sowie der DFB auf basisnah machen und sogar Veränderungen im Fußball ankündigen, entwickeln sie zeitgleich weitere krude Ideen, um selbst aus dieser Situation noch Profit zu schlagen und debattieren über die Verteilung der TV-Gelder für die kommenden Jahre, welche genauso unsolidarisch wie bisher zu werden scheint. Der vor zwei Wochen vorgestellte Verteilungsschlüssel, wonach auch in den kommenden vier Jahren rund 90% der TV-Gelder ausschließlich in die 1. Bundesliga fließen sollen, lässt nur darauf schließen, dass nichts verstanden wurde. Wenn sich selbst die Geschäftsführung der Profigesellschaft des eigenen Vereins für den aktuellen Verteilungsschlüssel ausspricht und bei der Konferenz noch mit Abwesenheit glänzt, dann sind Verbesserungen weit und breit nicht in Sicht.

Anstatt damit zu beginnen die Ursache zu ändern und sich mit den Entwicklungen auseinanderzusetzen, den Sommer als Wendepunkt zu sehen und damit zu beginnen, den modernen Fußball grundlegend zu reformieren, werden lieber weiterhin Symptome bekämpft und Konzepte entwickelt, die nur so vor restriktiven Maßnahmen strotzen. Dabei ist auch keine These zu absurd und kein Hightech-System zu teuer, solange man die größtmögliche Anzahl an zahlenden Kunden in die Stadien bekommen kann. Es mag sein, dass aus der Perspektive eines Funktionärs die Wiederöffnung der Stadien unumgänglich ist, da zu lange von der Hand in den Mund gewirtschaftet wurde, jedoch ist kein Fußball es wert seine Freiheit an den Stadiontoren abzugeben und sich den einschränkenden Maßnahmen zu unterwerfen. Von Abstandsmessungen, einschneidenden Verhaltensregeln, über personalisierte Tickets, bis hin zu der Installation von modernen Scannern. Fußball lebt durch seine Emotionen und fanatischen Kurven. Dazu gehört es auch, dass Gästefans die Reise zu den Spielen und der Zugang zum Stadion ebenso wie dem Rest der Zuschauer ermöglicht wird und diese nicht als kleineres Übel gesehen werden und in den Konzepten zur Wiederöffnung unberücksichtigt bleiben.

Getreu dem Motto „Was hat der Fußball falsch gemacht?“ wird etwas von Dialog erzählt, während sich jedoch im selben Moment immer weiter von der Basis entfernt wird – ohne es zu merken. Und nachdem der Spuk vorbei ist und sich die eingesetzte Technik bei den Verbänden etabliert hat, hält ein Rückbau niemand mehr für nötig. „Wer hat schon was gegen Sicherheit?“…

Für uns sind derartige Rahmenbedingungen nicht vereinbar mit unseren Grundsätzen und Überzeugungen. Daher kommt auch ein Besuch der Spiele und das organisierte Auftreten unter diesen Umständen für uns nicht in Betracht. Wir wollen uns nicht bei begrenzten Zuschauerkapazitäten mit weiteren Dauerkarteninhabern per Los um die verfügbaren Plätze streiten, noch wollen wir das Ganze in anderweitiger Form unterstützen oder Beachtung schenken. Darüber hinaus lassen wir uns keine „kontaktlose Körpertemperaturmessung“ als Wundermittel verkaufen, das sich in seiner Funktionsweise nur unmerklich von langjährig thematisierten Nacktscannern unterscheidet.

Unser Motto lautet klar: „Alle oder Keiner!“ und Finger weg von Hightech-Scannern und Co.!

Daher fordern wir die Verbände auf, Konzepte zur Wiederöffnung zu erarbeiten, in denen vor allem keine erwähnten Mittel eine Rolle spielen. Stadien dürfen sich nicht weiter zu einem Hochsicherheitsareal entwickeln, in denen sich Fans ununterbrochen überwacht und beobachtet fühlen. Aus unserer Sicht darf die neue Saison erst starten, wenn allen Fans wieder der Zutritt zum Stadion ohne Einschränkungen ermöglicht werden kann. Es muss auf die Bremse getreten werden. Es muss die Zeit genutzt werden, um den Fußball nachhaltig und fairer zu gestalten – maximal solidarisch.

Und alle Fans bitten wir genau zu überdenken, ob ihnen der aktuelle Fußball es wert ist, sich – sollte es soweit kommen – restriktiven Maßnahmen zu unterwerfen und diese Art des Fußballs zu unterstützen.

Es ist 5 nach 12. Es muss sich etwas ändern – eher gestern als heute!

Ultraszene Hannover